von Thomas Rudolf (Kommentare: 0)

Sommerferiengrüße

Liebe Eltern,

liebe Schüler*innen,

das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Mögen die kommenden Wochen eine Zeit der Ruhe, Freude und Erholung sein, in der man neue Kraft tanken und schöne Momente erleben kann. Ich danke Ihnen und euch herzlich für die Unterstützung, das Engagement und die positive Zusammenarbeit im vergangenen Schuljahr.

Liebe Schüler*innen,

genießt diese freie Zeit, sammelt schöne Erinnerungen und kommt erholt und motiviert zurück. Ich freue mich schon auf ein neues Schuljahr voller spannender Projekte, gemeinsamer Erlebnisse und erfolgreicher Lernmomente.

Bis dahin wünsche ich Ihnen und euch

im Namen des Kollegiums der CDF - Schule eine wunderschöne Ferienzeit.

 

Herzliche Grüße

Anke Thurow

Schulleiterin

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von Thomas Rudolf (Kommentare: 0)

Gedenkstättenfahrt Ravensbrück

In Zeiten, in denen ein Nie wieder! der Ignoranz mancher nicht standhalten kann, erinnert die Regionale Schule „Caspar David Friedrich“ ihre Schüler mit der Fahrt nach Ravensbrück an die geschichtsträchtige Reise eines Landes, welches auf der Suche nach seiner Identität stolpernd in die farbenfrohe Zukunft schauen möchte, ohne sich vom dunklen Schwarz einholen zu lassen.
Nach einer kurzen Busfahrt sollte die Bildungsreise mit einer sportlichen Challenge an einem sehr verregneten Tag beginnen: Die Kanufahrt mit rund 35 SchülerInnen begann mit der Aussage des Guides, mit diesen Kanus wäre es physikalisch unmöglich zu kentern und im Wasser zu landen. Weder der Philosophie- und Deutschlehrer noch seine drei Mit-Kanuten, haben offensichtlich in Physik aufgepasst und schafften daher, was alle für unmöglich hielten.
Der nasse Unfall und das sonnige Lachen sollten dem verregneten Tag und der emotionalen Bürde des Ortes in starkem Kontrast entgegenstehen.
Das Graphic Novel „Emmie Arbel: die Farbe der Erinnerung“ begleitete die beiden Klassen während des intensiven, zweitägigen Workshops als roter Faden durch die historischen Ereignisse und lieferte so einen Kontext und eine greifbare „Wow. Das geschah Emmie genau hier, wo wir jetzt stehen und übernachten?“-Erfahrung. In dem Buch gibt es diese eine Stelle, in der Emmie sagte, sie könne nicht über ihre Zeit und ihr Leid in dem Frauen-KZ Ravensbrück sprechen, während Panel für Panel die Dunkelheit im Hintergrund in den Vordergrund rückt, um sie zu verschlingen. Bis sie dann eine Zigarette, ihr Markenzeichen, wie unsere Seminarleiterin sagte, anzündete und äußerte, dass dies genau der Grund wäre, warum sie lernen müsse, darüber zu sprechen, um Licht ins Dunkle zu bringen und eine Wiederholung der Ereignisse verhindern zu können.
Die SchülerInnen brauchten eine Weile, um sich auf diese für sie sowohl literarisch als auch biographisch unorthodoxe Art der Begleitung durch das KZ einlassen zu können, aber als Klassenleiterteam waren wir sehr begeistert davon, wie einfühlsam die beiden Seminarleiter auf unsere Klassen eingehen konnten, um sie am Ende produktiv werden zu lassen:
Audiobooks, Plakate, Vorträge, Diskussionsrunden und sogar selbst ausgesuchte (und weit entfernte) wichtige Orte als Motive für Fotos kamen als beeindruckende Ergebnisse aus den Köpfen unserer SchülerInnen auf kreative und farbenfrohe Weise nach außen. Am Ende ​schafften wir es sogar, Fragen zu stellen, die unsere Experten nicht beantworten konnten, sie aber für das nächste Jahr gut vorbereiten wollen.
Am letzten Tag klarte dann auch der Himmel gänzlich auf, der trübe und graue Regen verschwand und jeder Reiseteilnehmer entschloss sich dazu, eine der verschiedenfarbigen Rosen an einen denkwürdigen Ort seiner Wahl zu platzieren. Es gibt kaum ein passenderes Ende.
 

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von Thomas Rudolf (Kommentare: 0)

Grenzüberschreitende Begegnung: „Zwei Schulen – ein Ziel“

Vom 18. bis 20. Mai 2026 nahmen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 der Regionalen Schule „Caspar David Friedrich“ an einem deutsch-polnischen Begegnungsprojekt in Moryń (Polen) teil. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der polnischen Grundschule Nr. 13 aus Stettin verbrachten sie drei abwechslungsreiche Tage unter dem Motto „Zwei Schulen – ein Ziel“.

Ziel des Projektes war es, neue Freundschaften zu knüpfen, kulturelle Unterschiede kennenzulernen und das Miteinander über Ländergrenzen hinweg zu stärken. Bereits am ersten Tag lernten sich die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Workshop kennen und stellten ihre Kreativität beim Decoupage unter Beweis. Anschließend sorgte der Kletterpark für Teamgeist und jede Menge Spaß.

Der zweite Projekttag stand ganz im Zeichen gemeinsamer Aktivitäten in der Natur. Bei einer Tour auf dem Morzycko-See konnten die Schülerinnen und Schüler zwischen Kajaks, Tretbooten und einem elektrischen Katamaran wählen. Am Nachmittag standen Paintball und Bogenschießen auf dem Programm. Den Abend ließen alle gemeinsam bei sportlichen Spielen und einer Disco ausklingen.

Am letzten Tag bewiesen die Jugendlichen bei einer Radioorientierungswanderung rund um Moryń ihr Geschick und ihre Teamfähigkeit. Nach einem gemeinsamen Mittagessen hieß es schließlich Abschied nehmen – jedoch nicht ohne viele schöne Erinnerungen an drei ereignisreiche Tage.

Das Projekt bot den Jugendlichen zahlreiche Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und Vorurteile abzubauen. Besonders die gemeinsamen Freizeitaktivitäten trugen dazu bei, dass schnell neue Kontakte und Freundschaften entstanden.

Ein weiterer Höhepunkt des Treffens war die Unterzeichnung einer Partnerschaftsvereinbarung zwischen beiden Schulen. Damit wurde der Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit und weitere gemeinsame Projekte gelegt.

Das Begegnungsprojekt wurde im Rahmen des Kleinprojektefonds des Kooperationsprogramms Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen mit Mitteln der Europäischen Union kofinanziert.

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