Klasse 9c ist Premierenklasse

3. April 2014

Die Klasse 9c durfte Premierenklasse im Theater sein. Von dem Stück „Die verkaufte Braut“ haben wir drei Proben gesehen. Auch wenn es  nur drei waren, fanden wir es aber trotzdem sehr interessant und beeindruckend. Während der Proben konnten wir den Regisseur gut beobachten. Wir haben festgestellt, dass eine Szene mehrmals geprobt wurde. Während der Probe mussten wir sehr ruhig sein. Zu sehen war auch, dass das Bühnenbild schon ein bisschen vorbereitet wurde. Sehr ungewohnt waren die hohen Töne der Sänger für uns. Aber dadurch kamen die Emotionen gut rüber. Die Sänger trugen noch Probenkostüme, die den echten sehr ähnlich waren. Anschließend hatten wir noch ein Gespräch mit der Dramaturgin, welches sehr interessant war.

Wir besuchten die Maske und stellten viele Fragen. Vor einer Vorstellung wird geprobt, wie die Schauspieler oder Sänger geschminkt werden. Aufwändige Masken dauern meistens über eine Stunde. Die Perücken und Glatzen werden selbst angefertigt. Die Perücken benötigen ca. bis zu 40 Stunden Arbeit. Die Glatzen werden ungefähr nach sechs Vorstellungen neu angefertigt. Die Perücken halten mehrere Jahre. Materialien werden vom Theater bezahlt. Im Theater gibt es einen Plan, wer vor einer Vorstellung wann geschminkt wird. Die Idee zum Kostüm kommen vom Regisseur und der Dramaturgin. Die Schauspieler oder Sänger können ihre Ideen auch mit einbringen. Für ein Stück werden mehrere Kostüme angefertigt und je öfter man ein Kostüm herstellt, desto schneller wird es fertig. Jedes Kostüm wird auf den Schauspieler oder Sänger zugeschnitten. Der Stoff für die Kostüme wird von einer Firma bestellt. Falls es individuelle Wünsche wie z.B. eine Tasche gibt, kann zusätzlich auch das noch angefertigt werden.

Wir haben uns gewünscht in die Beleuchtungsprobe zu kommen. Das klappte. Wir wurden höflich empfangen und gingen in den Theatersaal. Dort sollten wir uns zunächst hinsetzen und zuschauen, wie das Hintergrundbild beleuchtet wird. Dann wurden wir auf die Bühne gebeten und durften die Originalkostüme anziehen. Zunächst sollten wir uns  einen festen Punkt auf der Bühne suchen. Zuerst wurde das Licht hinter uns eingestellt und dann das Licht vor uns. Es war sehr hell. Als wir in den Zuschauerraum guckten, sahen wir nur mit großer Anstrengung den Raum. Es war anstrengend, denn das Licht wurde sehr warm. Der Regisseur hat über ein Mikro den Beleuchtern  Kommandos für die Scheinwerfer gesagt.

Am Dienstag war Herr Holten bei uns an der Schule. In den zwei  Stunden, die wir mit ihm hatten, haben wir Vertrauensübungen gemacht. Die Klasse wurde geteilt und jeder bekam einen Partner. Dann wurden wir mit verschlossenen Augen durch das Klassenzimmer geführt. Anfangs fiel es uns schwer, unserem Partner zu vertrauen, aber nach zwei Stunden gelang es. Wir haben diese Übungen gemacht, weil es in dem Stück auch um Vertrauen und Verantwortung geht.

Wir waren am Sonntag, dem 9.3.2014 um 11.00 Uhr im Theater zur Matinee. Zuerst haben die Theaterleute etwas über das Theaterstück erzählt. Zwischendurch hat „Hans“ etwas gesungen. Dann kamen wir dran mit dem Plakat, das wir die Woche zuvor erstellten. Wir haben für ein paar Lacher gesorgt, als wir sagten, dass es ungewöhnlich ist, dass die Sänger so hoch singen können. Viele klatschten. Die Theaterleute meinten, dass es toll war. Das Plakat konnten die Besucher noch einmal anschauen.