Schüler der 5.Klassen weilten traditionell in Trassenheide

3. Dezember 2016
  1. Tag:

Kurz vor den Herbstferien fuhren wir zusammen mit den drei anderen 5.Klassen für drei Tage nach Trassenheide. Sehr aufgeregt und erwartungsvoll trafen wir uns am Bahnhof. Leider regnete es schon ein bisschen, aber unsere Stimmung war trotzdem gut. In Trassenheide mussten wir dann ein Stückchen laufen bis zur Unterkunft „Strandgut“. Das war für einige ganz schön anstrengend, weil sie so schwere Koffer dabei hatten. Einer ging auf dem Weg auch schon kaputt. Schon ziemlich kaputt kamen wir nach etwa 20 Minuten an und dann gab es auch gleich die Schlüssel für die Zimmer. Alle sind in ihre Zimmer gegangen. Die Betten waren schnell bezogen. Bis zum Mittagessen hatten wir nun Freizeit. Nach dem Mittagessen brachen wir zu unserer ersten Wanderung auf. Eigentlich wollten wir zur Piratengolf-Anlage, aber leider nieselte es ein bisschen. Und so mussten wir unsere Pläne ändern. Nichts ahnend, wie das Wetter noch werden würde, machten wir uns auf den Weg nach Trassenheide. Zunächst ging es durch den Wald. Und dann wechselten wir an den Strand. Es war zwar nicht sonnig, aber fast allen machte das Toben großen Spaß. Einige sammelten Muscheln und einige sprangen einfach nur durch die Wellen. Tim hat sogar einen Bernstein gefunden. Nach kurzer Zeit hatten die ersten Kinder nasse Füße. Dann endlich kamen wir in Karlshagen an. Da begann es richtig doll zu regnen. Also verbrachten wir erst mal einige Zeit im Souvenierladen. Dann ging es in ein Eiscafe. Dort gab es für jeden Eis oder eine Waffel und wir konnten unsere Sachen ein bisschen trocknen. Dann mussten wir zurück. Der Regen ließ einfach nicht nach, so dass wir auf dem Rückweg etwas schneller liefen. Am Ende waren wir alle richtig nass. Das Abendessen war richtig lecker und wir hatten nach der langen Wanderung bei miesem Wetter auch richtig Hunger. Dann war noch Disco. Die fanden viele nicht so toll. Wir stehen nicht so auf Tanzen. Und dann gab es doch noch Aufregung, eine Zimmerbesatzung hatte ihren Schlüssel vermöhlt. Leider fand er sich an diesem Tag auch nicht mehr an und wir hatten Angst, dass wir ihn nun bezahlen müssten. Vor der Nachtruhe war noch Zimmerdurchgang und es gab auch noch eine Frage zum Tag. Die konnten aber die meisten Zimmerbesatzungen leicht lösen. Einer aus dem Zimmer hatte aufgepasst! Weil wir von diesem Tag ganz schön geschafft waren, schliefen wir dann auch ziemlich schnell ein.

2.Tag

Am Donnerstagvormittag wanderten wir nach Zinnowitz. Dort hatten wir 30 Minuten lang Freizeit. Wir bummelten durch den Ort und kauften Souvenirs, Döner und Eis. Zurück zur Unterkunft wanderten wir am Strand entlang und hatten dabei viel Spaß. Am frühen Nachmittag haben wir die Wild-Life Ausstellung besucht. Dort schauten wir uns ausgestopfte Tiere an. Wir lernten, wie Eisbären das mit der Kälte schaffen und wie groß eine Giraffe ist. Frau Kissel erzählte uns, dass ein Eisbär makkaroniförmige Haare hat. Besonders niedlich waren die Hamster und Hasen, die wir auch streicheln durften. Einige von uns sind auf einem ausgestopften Wildschwein geritten. Es gab einen Indoor-Spielplatz mit Lasergewehren, einer Ballschussanlage und einer Kletterwand. Wir haben ungefähr 1 Stunde gespielt. Danach sind wir wieder zu unseren Unterkünften gewandert. Um 19:00 Uhr gab es Abendbrot: Backfisch mit scharfen Kartoffelecken und Remoulade. Gegen 20:00 Uhr trafen sich alle am Eingang zur Nachtwanderung. Es war ganz schön dunkel und deshalb stolperten einige von uns über Wurzeln oder über ihre Füße. Einige bekamen auch in den Pfützen nasse Füße. Und zu guter Letzt fing es auch noch richtig doll an zu regnen. Mit dem Wetter hatten wir irgendwie richtig Pech. Um 21:00 Uhr waren wir wieder da und sind ins Bett gegangen.

3.Tag

Nach einem leckeren Frühstück rüsteten wir schon wieder zur Heimfahrt. Wir packten unsere Sachen, säuberten unsere Zimmer und hatten dann nochmal zwei Stunden Freizeit. Dann ging es zum Bahnhof. Der Rest ist schnell erzählt. Am Bahnhof mussten wir noch ein bisschen auf den Zug warten, was ziemlich langweilig war, denn jeder wollte jetzt auch nach Hause. Nach einer etwa einstündigen Zugfahrt kamen wir wieder in Greifswald an, wo uns unsere Eltern schon auf dem Bahnhof erwarteten. Und dann starteten wir in die Ferien.   J.C.5a        

Auch in den anderen Klassen wurden natürlich Fotos gemacht: