Das Mittelalterprojekt der 7. Klassen

13. Mai 2015

Vom 28.4. bis 30.4.2015 haben wir uns in 3 Projekttagen mit dem Leben im Mittelalter beschäftigt. Am Dienstag begann jeweils eine Klasse mit ihren Erkundungen in Penzlin im Hexenkeller, an der Klosterruine oder in der Innenstadt bzw. mit Recherchen im Internet oder in ausgewählten Büchern, die uns die Stadtbibliothek in einer Bücherkiste zusammengestellt hatte. Während unserer Stadtrallye haben wir viele interessante Dinge in Erfahrung gebracht, nun wissen wir endlich wie die einzelnen Straßen zu ihren Namen kamen, nämlich, dass verschiedene Handwerker in bestimmten Straßen lebten und arbeiteten, in der Knopfstraße die Knöpfemacher, in der Gerberstaße die Gerber(sie verarbeiteten Tierfelle zu Leder), in der Baderstraße die Ärzte,… Am nächsten Tag haben wir dann unser Projekt in der Schule fortgesetzt. Immer zu zweit konnten wir ein Thema bearbeiten, Krankheiten und Seuchen , Wappen und Ritter, die mittelalterliche Stadt Greifswald, Hexen, … Zum Abschluss gab es natürlich wieder eine Präsentation. Dabei entstanden nicht nur Poster, sondern auch coole Lapbooks. Ganz viel Spaß hatten wir beim Zubereiten „mittelalterlicher“ Gerichte. Ja Pizza, Döner, selbst Kartoffeln waren noch nicht „up to date“ in der mittelalterlichen Küche. Aber essen wollten wir auch was leckeres, so gab es Weißkohlsuppe, Brotklöße und Bratapfel. Na ja ein etwas anderer Geschmack, aber satt geworden sind wirJ.Wer Lust hatte, konnte auch noch mittelalterliche Handwerkstechniken ausprobieren und versuchte sich im Filzen oder Töpfern. Den Höhepunkt bildete dann unsere Fahrt in den Hexenkeller nach Penzlin. Am spannendsten war es dort im Folterkeller. Wer wollte, durfte sich mal die Daumenschraube anlegen lassen oder auf dem Folterstuhl Platz nehmen. Ja und so einiges wurde auch von der Hexenverfolgung in Mecklenburg erzählt, also schön aufpassen, denn denkt an den Spruch: „Rote Haare, Sommersprossen sind des Teufels Artgenossen!“ Zur Stärkung gab es dann in der „Schwarzküche“ Tee und Würstchen. Bevor es wieder nach Greifswald ging, machten wir noch einen Abstecher zu den 1000-jährigen Eichen nach Ivenack.