Archiv des Monats November 2018

Auf den Spuren von Caspar David Friedrich

Am 13.9.2018 war unsere Klasse im Caspar-David-Friedrich-Zentrum. Zuerst wurde uns etwas über die Familie von Caspar David Friedrich erzählt. Zum Beispiel war Friedrichs Vater ein Greifswalder Seifensieder und die Seife stank fürchterlich, weil sie unter anderem aus Tierabfällen gemacht wurde. Caspars Geschwister waren alle Handwerker. Nur Caspar ist Künstler geworden. Uns wurde auch erzählt, wie Caspar David Friedrich gemalt und seine Bilder komponiert hat. Einige seiner Skizzen haben wir uns später beim Rundgang durchs Haus angesehen. Am Ende haben wir alle eine Kerze gegossen. (I.W., 6d)

 

Die Rocky Horror Show – mit dem besten Publikum Greifswalds

In der Schule lernt man viel über Berufe. Manche seltene aber umso beliebtere kommen dabei recht kurz.

Am 16.10. hatten wir Isabella Rapp – eine professionelle Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin, Sprecherin und Choreografin zu Besuch.

Sie war – auf Einladung der Schule – extra für einen Tag aus Berlin nach Greifswald gekommen um mit den 10.Klässlern eine kleine Tanzchoreographie einzustudieren.

Es war gar nicht so einfach. Alleine sich in vier Reihen mit je elf Schülern auf Lücke zu stellen dauerte etwas. Sich dann noch recht unbefangen zur Musik zu bewegen war schwierig aber nicht unmöglich und sah bei den Meisten richtig gut aus. Teilweise sogar bemerkenswert schön. In der zweiten Hälfte des Tanzprojektes sollte ein „V“ gebildet werden. Dass man dabei sehr auf seine Mitmenschen achten und ein klares Ziel vor Augen haben muss, trainierte die Schüler unbewusst in zwei wichtigen Anliegen der Schule. Die Schüler hatten viel Spaß und wirkten eher verwundert über das positive Feedback von Isabella.

Am nächsten Abend trafen sich dann alle um 19:30 Uhr vorm Theater in Greifswald. Frau Ewert, Frau Rickmann, Frau Gerth und Frau Dewantier versammelten die 10a und 10b zum „Kindergeburtstag für Erwachsene“.

Also eigentlich heißt das Stück „The Rocky Horror Show“ und bietet neben Arschloch-Rufen, Klopapier-Schmeißen auch noch Musicalatmosphäre.

Es wurde gegrölt, gelacht und einfach Theater genossen. Von einigen Schülern waren sogar die Eltern gekommen. Das Beste für die Lehrer war jedoch zu sehen, dass sich viele trauten beim „TimeWarp“ im Publikum aufzustehen und mit zu tanzen.

Unsere Schüler waren so gut, dass die Schauspieler sogar im Stück darauf eingingen.

Am Tag danach wirkten einige noch aufgekratzt von den Erlebnissen des gelungenen Theaterbesuches.

Wenn sich Eltern, Schüler und Lehrer Mühe geben und zusammen etwas organisieren, blüht Schule auf.

Wie aus dem Ei – gepellt ?!

Kurz vor den Herbstferien sollten im Fach Biologie Fossilien präpariert und vorgestellt werden. Eigene Ideen mussten die 10.Klässler hierbei basteln und möglichst professionell präsentieren. Spannend war eine Vorstellung der magischen Miesmuschel. Hierbei wurde sogar eine Sound-Datei abgespielt. Alisa und Gina hatten sich für ihre Präsentation auch etwas Tolles ausgedacht. Ein Live-Schlüpfen eines Dinosauriers. Hierzu wurde ein Plastikspielzeug in ein Salzteig-Ei eingebacken und im Unterricht geöffnet.

Es wurden auch separate Museumsvitrinen, Setzkästen, multimediale Museumsinstallationen und interessante, teilweise auch völlig verrückte Geschichten rund um die Fossilien gezeigt.

Der Aufwand der Schüler war teilweise übertrieben gut und sorgte auch bei den Studenten der Universität Greifswald, die die Präsentationen mit verfolgten, für respektvolles Nicken.

Projekttag in der Marinetechnikschule Parow

Seit vielen Jahren besuchen die Schüler unserer 10. Klassen der Regionalen Schule „Caspar David Friedrich“ in Greifswald die Marinetechnikschule Parow.

Im Rahmen der Berufsvorbereitung werden den jungen Leuten die Ausbildungsbereiche bei der Bundeswehr, hier bei der Marine, praxisnah vor Augen geführt. Den Weg eines Rekruten vom ersten Tag bis zum Ende der Grundausbildung können die Schüler direkt vor Ort nacherleben. Wie funktioniert ein Dieselmotor, ein Generator, ein Pumpsystem…? – Physik, Chemie, Mathematik in der Praxis!!! Das ist Unterricht, wie er jedem Schüler gefällt.  

Es wird Zeit, einmal Danke zu sagen, allen denjenigen, die den Schülern Wissenswertes über die Marinetechnikschule vermitteln. Die Mittagsversorgung ist spitzenmäßig, auch hierfür vielen Dank. 

Ein besonderer Dank geht an den Stabsfeldwebel Landgraf, der uns schon seit Jahren ein guter Partner geworden ist. Schülernah und fachkompetent begleitet er uns jedes Mal durch den „Campus“ und keine Frage bleibt unbeantwortet.  

Wir wünschen uns für die nächsten Jahre eine weitere gute Zusammenarbeit mit ihm.