Archiv des Monats Juni 2016

Deutsch als Zweitsprache – Frau Studier, Lehrerin im DaZ-Kurs, im Interview

Wie einige wissen, kommen in letzter Zeit viele Flüchtlinge nach Deutschland. Da in deutschen Schulen natürlich vor allem Deutsch geschrieben und gesprochen wird, gibt es an vielen Schulen einen DaZ-Kurs, in dem Kinder unsere Sprache lernen. (Deutsch als Zweitsprache). Dies wird in vielen Schulen in ganz Mecklenburg Vorpommern angeboten.

An unserer Schule betreut Frau Studier diesen Kurs. Bestimmt interessiert es euch, was in diesem Kurs passiert und so traf ich (Joel vom Homepage-Team) Frau Studier am 20. Mai zum Gespräch.

Joel:                   Hallo Frau Studier, ich habe heute ein paar Fragen an sie zum DaZ Kurs an unserer Schule. Ich glaube, dass es sehr viele interessiert, was Sie hier im

                             Unterricht machen. Seit wann gibt es den DaZ Kurs an dieser Schule?

Fr. Studier:         An dieser Schule wird er seit Februar 2016 durchgeführt. Also seit etwa 3 Monaten.

Joel:                   Und wie lange haben die Schüler am Tag Unterricht?

Fr. Studier:         Also den Deutsch-Intensivkurs haben sie 4 Stunden pro Tag. Wenn sie in die Klassen eingegliedert sind, ist es unterschiedlich. Dann kommt es auf die Lage der Stunden, an denen

sie am Unterricht teilnehmen müssen, an.

Joel:                  Ab wann gehen die DaZ-Schüler in unsere normalen Klassen und in welchen Fächern?

Fr. Studier:         Nach circa 4 bis 10 Wochen kommen sie in die Klassen und dann nehmen sie am regulären Unterricht in Sport, Mathematik, Englisch und Werken teil.

Joel:                  Ok, nächste Frage. Wie viele Kinder sind im Moment in ihrem Kurs?“

Fr. Studier:         Im Moment sind es 9 Kinder aber vorher waren es mehr. Inzwischen sind schon einige wieder weggezogen.

Joel:                  Wie viele Plätze haben Sie in Ihrem Kurs?

Fr. Studier:         Nach Rechtslage sind es 16 Plätze.

Joel:                   Nach welcher Zeit schließen die Schüler den Kurs ab und müssen sie eine Prüfung ablegen?

Fr. Studier:         Sie müssen mindestens ein Jahr bleiben und maximal zwei. Danach legen sie die B1 Deutsch Prüfung ab. Aber danach haben sie noch Anrecht auf Förderunterricht.

Joel:                   Und woher kommen ihre Schüler so?

Fr. Studier:         Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, aus der Ukraine und aus Polen. Also es ist eine sehr gemischte Klasse und es ist interessant, etwas über ihre Kultur zu erfahren und zu hören,

wie sie vorher lebten.

Joel:                   Ja, das kann schon sehr interessant sein. Wie läuft der Unterricht in diesem Kurs ab?

Fr. Studier:         Also, die Kinder lernen für sich und sie sitzen zusammen in Gruppen. Wir lernen alle zusammen Wörter und Grammatikregeln. Dabei fängt es einfach an. Und wir

sprechen über Alltagsthemen wie Kleidung oder Essen und über viele weitere Themen, aber wir spielen auch zusammen z.B. Grammatikspiele.

Joel:                  Ist es bei ihnen wie in einer Schulklasse? Also ich meine, fällt es manchen Schülern leichter, Deutsch zu lernen, und anderen nicht so leicht?

Fr. Studier:         Ja, es ist wie in einer Schulklasse. Also einigen fällt es leichter und anderen nicht.

Joel:                  Wurden Sie hierfür eingeteilt oder haben Sie sich freiwillig für den DaZ-Kurs gemeldet?

Fr. Studier:         Ich wurde für diesen Kurs eingeteilt. Eigentlich bin ich Deutsch- und Englischlehrerin aus Hamburg, aber es macht mir Spaß und ich mag diese Klasse.

Joel:                   Ich bedanke mich für das Interview und ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag.

Fr. Studier:         Immer wieder gerne und ich wünsche dir auch noch einen schönen Tag.

 

Ich hoffe, ihr wisst jetzt wie es hier abläuft, (Joel, 6a)

Höher, schneller, weiter – Friedrichschüler suchten ihre sportlichsten Schüler

 

Heute, am 15.06.2016, war es wieder soweit. Unser jährliches Schulsportfest wurde 7.50 Uhr durch Herr Heiden eröffnet. Unsere Schüler waren ziemlich aufgeregt – die jüngeren mehr, die älteren vielleicht nicht mehr ganz so. Aber eins hatten doch alle gemeinsam – den Ehrgeiz, um die besten Leistungen zu kämpfen.

Die Wettkampfanlagen waren bestens präpariert – Dank an die Platzwarte. Unsere Wettkampfgerichte, bestehend aus Lehrern und Schülern der 10. Klassen sowie die Betreuer der Wettkampfgruppen, ebenfalls Lehrer und Zehntklässler, gingen mit vollem Einsatz an ihre Aufgaben. Ohne diese und die fleißigen Bienchen bei der Auswertung der Ergebnisse sowie beim Urkundenschreiben wäre solch ein Sporthöhepunkt gar nicht durchführbar. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Helfer!

Gewetteifert wurde traditionell in den Leichtathletik-Disziplinen: 60m/ 100m, Ballweitwurf/ Kugelstoßen und Weitsprung. Den Abschluss bildeten auch in diesem Jahr die 10x100m – Staffeln.

Da der Wetterbericht im Laufe des Tages Regen und Gewitter angekündigt hatte, ging der Blick immer wieder nach oben. Keiner wusste, ob was kommt und wenn, wann es kommt. Aber wir müssen uns das Wetter irgendwie verdient haben – zeitweise Sonnenschein, nicht diesen unangenehmen, kalten Wind wie in den letzten Jahren. Nur ganz kurz während der Siegerehrung gab es einzelne Tropfen.

Unsere Schüler/Innen haben super Leistungen gezeigt und viele konnten sich im Vergleich zum Sportunterricht nochmal steigern. Vor allem bei den Laufdisziplinen waren die hochmotiviert geführten Wettkämpfe direkt zu sehen. Aber bei der bereits erwähnten Siegerehrung, bei der die ersten drei mit Urkunden und Medaillen geehrt wurden, waren auch die vielen tollen Ergebnisse in den technischen Disziplinen zu bestaunen.

Rundum wieder ein gelungenes Sportfest. Und zum Schluss ein Dankeschön an alle Aktiven – auch ohne euch wäre diese Veranstaltung natürlich nicht möglich. Ein bisschen seid ihr alle Gewinner, auch diejenigen, die keinen Platz unter den ersten Dreien belegen konnten. Eins habt ihr dennoch geschafft. Ihr habt euer Bestes gegeben und einige mussten auch ihren inneren Schweinehund überwinden, um sich mit den anderen zu messen.

Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt – SPORTFEST der Regionalen Schule „Caspar David Friedrich“.

Eure Sportlehrer

 

 

 

Verhütungsmittel im Biologieunterricht

Verhütung ist ein wichtiges Thema. Jeder der nicht ungewollt schwanger werden oder sich mit Geschlechtskrankheiten infizieren möchte, sollte sich gut auskennen.

In einem Projekt der 7. Klassen wurden Filme gedreht oder auch Lehrer interviewt.

Es wurde aus Kondomen ein Fußballtor gebaut und über die Geschichte des Kondoms referiert.  Verhütungsmittel wurden geangelt und dann erraten, wofür sie benutzt werden können.

Es hat allen viel Spaß gemacht.

Herr Päßler

Trickfilmwerkstatt

Vom 23.5.16 bis 26.5.16 waren wir, die 5b, in der Trickfilmwerkstatt und erstellten unsere eigenen drei kleinen Trickfilme. Um 8:50 Uhr trafen wir uns vor den Kunstwerkstätten und gingen in einen großen Raum. Dort erwarteten uns schon Eva, Steffan und Jürgen aus den Kunstwerkstätten. Jeder von ihnen war für einen Teil des Trickfilms zuständig. Bei Eva wurde mit Knete ein 3D Clip hergestellt, bei Stefan wendeten wir den Legetrick an und bei Jürgen probierten wir den Greenscreen aus. Zuerst wurden die Gruppen gelost. Dann ging jede Gruppe zu ihrer Station. Zwei Tage darauf, also am Mittwoch, wurden die Stationen gewechselt und Donnerstag erneut. So kam jede Gruppe an jede Station und vervollständigte ihren Film. Ich habe gelernt, dass wir alle miteinander auskommen und uns gegenseitig respektieren müssen, was bei manchen leider nicht geklappt hat, um die Aufgabe bewältigen zu können. Eine Idee für den Film zu finden, fiel uns nicht sehr schwer. Am meisten hat mir das mit dem Greenscreen gefallen. Unsere Geschichte fing damit an, dass zwei Professoren in einem Labor saßen. Der eine war Vater und nahm seine drei Babys mit zur Arbeit. Auf einmal öffnete sich ein Portal. Ohne dass die Professoren es mitbekamen, wurden die Babys in das Portal gesogen und landeten in einem Drachennest. Dort lag ein Ei, aus dem gleich ein Drache schlüpfen würde. Die vier gingen durch die Welt und wurden gemeinsam erwachsen. Dann öffnete sich wieder das Portal und sie kamen wieder zurück und die Professoren freuten sich. Das Projekt hat uns allen viel Spaß gemacht. Wenn ihr euch die Film angucken möchtet, könnt ihr das ab nächste Woche auf der Webseite der Kunstwerkstätten tun.    (L.M.St, 5b)

Wir möchten Danke sagen

Sehr geehrte Sponsoren,

unser Sponsorenlauf der Caspar-David-Friedrich-Schule ist am 18.04.2016 absolviert worden. Die Wetterküche hatte einen Sonne – Wolken – Mix, garniert mit frischem Wind, angerührt. Alle Läufer sind mit der nötigen Motivation an den Start gegangen. Da Sie mit Ihrem Sponsoring ein wesentlicher Motivationsfaktor waren und nur durch Ihre Großzügigkeit der Gedanke dieser Veranstaltung getragen wird, möchten wir uns bei Ihnen ganz herzlich bedanken.

 

Außerdem möchten wir Ihnen auf diesem Wege den erlaufenen Gesamtsponsoring-Betrag mitteilen. Unsere Schüler erliefen grandiose 5896,40 € .

 

Nochmals vielen vielen Dank an alle Sponsoren.