Archiv des Monats Februar 2014

Projektwochen der 6. Klassen in Oberwiesenthal, Prora und Lubmin

 Wie in jedem Jahr fand auch in diesem Jahr im Januar eine Projektfahrt für die Schüler der 6. Klassen statt. Bisher ging es immer ins Skilager, aber diesmal gab es drei verschiedene Angebote, so dass jeder Schüler daran teilnehmen konnte. In Oberwiesenthal fand ein Skilager statt, an dem sicher mehr Schüler teilnehmen wollten, als Plätze waren. Aber auch an den anderen Standorten hatten die Schüler ihren Spaß und haben fast wie nebenbei auch viel gelernt.  In Prora stand das Theaterspiel im Vordergrund und in Lubmin konnte jeder seine künstlerischen Talente entdecken. Unsere Schülerreporter berichten darüber.

 

DSCF4874

Teilnehmer am Skilager 2014

Voller Erwartung und natürlich mit der Hoffnung auf Schnee reisten etwa 45 Schüler der 6. Klassen im Januar nach Oberwiesenthal. Als wir ankamen, lag erst mal kaum Schnee – leider! Wir haben uns also am ersten Nachmittag in der Stadt umgeguckt. Wir hatten Glück, dass es kalt genug war, dass die Schneekanonen den Abfahrtshang beschneiten. Vor unserer Pension tummelten sich Ziegen, als wir von unserem ersten Spaziergang zurück kamen. Ich fand’s cool. Um 21 Uhr gab es an jedem Abend eine  Zimmerkontrolle und dabei Punkte für die Sauberkeit des Zimmers und für die Beantwortung der Fragen im Bereich Allgemeinwissen oder zu Dingen, die uns an den Tagen passierten. Um 22 Uhr war Nachtruhe. Am Montag haben wir unsere Skischuhe und Skier ausgeliehen. Der erste Tag verging bei ersten Skiübungen. Anstrengend!!! Und vielen Stürzen. Einige hatten die Nase schon ganz schön voll und hätten die Ski am liebsten in die Ecke geschmissen. Nicht zu glauben, wie leicht es von außen aussieht. Ob wir das wohl auch schaffen? Am Ende durften manche schon etwas weiter hoch gehen und von weiter oben runter fahren. Ich bin auch runtergefahren und fast gegen eine Holzhütte gerast. Toll!  Am Abend waren wir ganz schön KO und sind alle früh eingeschlafen. Dienstag hat es endlich geschneit, alle waren froh.  Wir haben Übungen gemacht, z.B. Kurven fahren. Das war ganz schön schwer. Manche durften schon an diesem Tag mit dem Ankerlift fahren. Es sind nicht sehr viele gleich beim ersten Mal oben angekommen. Am Mittwoch ging das Üben weiter. Viele sind mit dem Ankerlift gefahren. Am Donnerstag haben die Lehrer einen Slalom-Parcour aufgebaut und wir mussten dadurch fahren. Wir durften etwas später alleine runterfahren. Abends gab es die Auswertung vom Slalom-Parcour. Jeder bekam eine Medaille. Danach haben wir eine kleine Party gemacht. Am Freitag mussten wir früh aufstehen. Und dann ging es schon wieder nach Hause. Im Skilager konnte jeder was lernen. Ich habe gelernt, nicht immer gleich aufzugeben, wenn was nicht gleich so klappt  und das Skifahren nur einfach aussieht aber nicht so einfach ist. Ich fand das Skilager richtig Klasse und ich würde es nochmal machen, wenn ich die Möglichkeit hätte. (K.)

 

SONY DSC

Einige Teilnehmer am Kunstlager 2014

Die Schüler, die ins Kunstlager gefahren sind, trafen sich morgens um 8.00 Uhr an der Schule. Wir haben nicht lange gebraucht bis wir da waren, nur etwa 20 Minuten und dann waren wir schon in Lubmin. Später gab es auch einen Zeichenwettbewerb. Das Thema war „ Die Umgebung von Lubmin“.  Die Plätze 1–3 wurden ausgezeichnet. Danach hatten wir noch Freizeit. Am ersten Abend gab es noch extra ein Lagerfeuer mit Knüppelbrot. Am Dienstag haben wir mit dem Filzen, dem Büchermachen, mit dem Filmen und mit dem Bildermalen angefangen. Beim Filzen wurden aus Wolle (vom Afrikanischen Schaf) Bälle, Blumen, Sitzkissen, Handtaschen oder Handytaschen hergestellt. Zum Büchermachen haben die Schüler verschiedenfarbige Blätter, Nadel und Faden und eine feste Unterlage gebraucht. Zuerst haben sie Blatt über Blatt gelegt und dann mit der Nadel den Faden durch drei Löcher (die vorher gemacht worden sind) gezogen. Die Schüler, die die Bilder gemalt haben, mussten raus gehen und auf einem Blatt die Rinde von den Bäumen abmalen. Für das Filme machen wurden mehrere Gruppen gebildet. Dann wurde diskutiert, was für einen Film die Gruppe machen will. Einer der Filme handelte von einer Weltraumreise, während der der Raumfahrer auf dem Mond von gefährlichen Aliens angegriffen wird, und ein anderer von 2 Seefahrern, die  auf einer Insel stranden. In unseren Kursen arbeiteten wir an den folgenden Tagen bis Donnerstag. Wir haben im Kunstlager gelernt, wie wir gut im Team arbeiten können, denn wir haben oft was zusammen gemacht und auch viel unternommen. Highlights waren auch der Bowlingabend am Mittwoch und der Filmabend am Donnerstag. Nach dieser Woche habe ich ein paar Schüler gefragt, wie sie die Woche fanden. Viele sagten: „ Die Woche war echt cool und wir würden uns alle riesig freuen, wenn wir nochmal ins Kunstlager fahren dürften “. (V.Knuth)

Es  gab folgende Kurse im Kunstlager nämlich Malerei, Filzen, Bücher und Foto. Als alle mit dem Auspacken und Bettenbeziehen  fertig waren, sind wir an den Strand gegangen. Danach haben wir eine Stadtrally durch Lubmin unternommen. Die Kinder in der Gruppe von Malerei haben Bäume gezeichnet und an den anderen Tagen auf Keilrahmen übertragen  und ausgemalt. Danach haben wir auf eine Holzplatte die Bäume eingraviert. Etwas später sind wir am Strand entlang bis zum Hafen gegangen. Am Abend haben wir Bilder vom Strand gemalt, die schönsten wurden nach dem Abendbrot ausgewählt. Danach hatten wir ein Lagerfeuer.  Am nächsten Tag haben die Foto-  und Malerei-Gruppen  Bowling gespielt. Spät am Abend konnten wir uns noch einen Film ansehen. Am Mittwochabend haben wir Spiele gespielt. Danach hat die Malerei-Gruppe sich Andenken vom Strand geholt. Und am Abend war die Disco. Das Essen dort war sehr köstlich. Insgesamt  war die Woche echt toll. (K.K., Sh.D.)

 

Teilnehmer des Theaterlagers 2014

Teilnehmer des Theaterlagers 2014

Im Januar fuhren wir ins Theaterlager nach Prora auf der Insel Rügen. Als wir angekommen waren, wurden wir alle in unsere Zimmer aufgeteilt und danach gab es dann Mittag. Bei unserer ersten Theaterprobe haben wir uns erst alle kennen gelernt, später einen kleinen Hindernisspakour gemacht und über „Gregs Tagebuch“ gesprochen. Aus diesem Kinderroman wollten wir dann verschiedene Szenen vorstellen. Wir haben dann eingeteilt, wer welche Figur aus dem Buch spielt. Oft haben mehrere Personen Greg oder Mitglieder aus seiner Familie gespielt. Aber in verschiedenen Szenen. Fünf Szenen haben wir uns heraus gesucht und dann einstudiert. Dabei wurden wir dann auch in Gruppen eingeteilt. Am Donnerstag haben wir dann das letzte Mal geprobt und Herr Georg Meier hat uns am Ende dieser Probe gesagt, dass wir alle super geschauspielert haben, und uns sehr gelobt. Wir waren ganz stolz. Neben den vielen Proben haben wir aber auch noch andere Dinge unternommen. Zum Beispiel sind wir an jedem Nachmittag und Abend am Wasser spazieren gegangen. Am Mittwoch haben wir einen Ausflug zum Naturerbe im Zentrum von Rügen unternommen. Und dann sind wir auf dem Baumwipfelpfad entlang geschlendert und am Abend gab es dann noch eine Disco. Am letzten Tag haben wir nach dem Frühstück noch einen letzten Strandspaziergang gemacht. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge ging es dann wieder zurück nach Greifswald. Wir hatten sehr viel Spaß und haben viel gelernt. Sehr toll fanden wir die Zusammenarbeit mit den Schauspielern Georg Meier und Jana Nedorost vom Studententheater. (Vivien)